Schulkonzept

 

Standortbezogenes Förderkonzept

 der

 Volkschule Golling/Erlauf

im 

Schuljahr 2022/23

Das Förderkonzept der Volksschule Golling ist ein ganzheitliches Konzept, welches sowohl die geistigen als auch körperlichen und sozialen Aspekte in der Entwicklung der SchülerInnen berücksichtigt.

 

Wichtige Eckpunkte dabei sind:

 

1.)  Förderung grundlegender Fähigkeiten im sozialen Bereich

Respektvoller Umgang mit den Mitmenschen, Erlernen gängiger Umgangsformen (grüßen, sich entschuldigen, um etwas bitten,…) in spielerischer Art

Erlernen von Strategien zur Konfliktlösung („Wutpolster“, „Kummerbriefkasten“, „Gesprächstisch“,…)

Aufgabenverteilung innerhalb der Gemeinschaft („für etwas verantwortlich sein“)

Erlernen der Regeln bei Teamwork

„Erproben“ des  Umgangs mit jüngeren und älteren SchülerInnen bei schulstufenübergreifenden Projekten

Achtung vor anderen Lebensweisen und Kulturen (Herkunftsland der MitschülerInnen kennenlernen, Eltern einladen,…)

 

 

2.)  Förderung grundlegender Fähigkeiten zur Steigerung des Selbstwertgefühls

Meditative Übungen (Fantasiereisen, Malen nach Musik, freies Malen,..)

Kinesiologische Übungen („seinen Mittelpunkt finden“)

Lernen, sich klar auszudrücken und seine Bedürfnisse und Wünsche zu artikulieren

Lernen, sich selbst und andere zu akzeptieren (mittels entsprechender Kommunikationsspiele)

Erkennen der eigenen Stärken – Ertragen konstruktiver Kritik

 

3.)  Förderung der Fähigkeit des „ Lernenlernens“

Erkennen, welcher Lerntyp man ist

Lernen, wie man sich eine geeignete Lernumgebung schafft

Lernen, wie man sich den „Stoff“ einteilt

Unterrichtsstoff wird auf vielfältigste Weise angeboten, um alle Bereiche der Lernformen abzudecken (Video, CD, Computer, Arbeitsblatt, Experimente, Lernprotokolle, Skizzen,…)

 

 

4.)  Förderung einer „gesunden“ Lebensweise

Anbieten einer „Gesunden Jause“

Durchführung des Zahnprophylaxeprogramms „Apollonia“

Teilnahme am ÖGK-Projekt „Gesunde Schule“ mit jährlich wechselnden Schwerpunkten

Pausen und Turnunterricht sooft wie möglich im Freien

 

 

5.)  Förderung der Fähigkeit sich Informationen zu beschaffen

Umgang mit dem Computer, Laptop, Smartphone,..

Arbeit mit speziellen Lernprogrammen

Befragen von „ExpertenInnen“

Lernen, wie man aus Texten das richtige herausfiltert – wie man richtig markiert


6.)  Förderung eines Gemeinschaftsgefühls

Verwirklichung gemeinsamer Projekte (schulstufenübergreifende Weihnachtsfeier, Schulsportfest,..)

 

 

7.)  Förderung des kulturellen Lebens

Besuch kultureller Veranstaltungen mit entsprechender Vor-und Nachbereitung (Theaterbesuche, Besuche von Ausstellungen, ..)

 

Konkrete Umsetzung

Expliziter Förderunterricht wird pro Schulstufe eine halbe Stunde bis Stunde pro Woche angeboten und (meist) vom Klassenlehrer / von der Klassenlehrerin selbst durchgeführt.

 

SchülerInnen mit nichtdeutscher Muttersprache steht mindestens eine Wochenstunde „Deutsch – Zusatzunterricht“ bzw. „Sprachförderung“ zur Verfügung.

 

Kurse für „Sprachheilpädagogik“ sowie „Lese-und Rechtschreibschwäche“ werden ganzjährig angeboten.

 

Lerndefizite werden mittels Beobachtung, speziellen Tests oder auch durch Anforderung von speziell ausgebildeten LehrerInnen erhoben und analysiert, um geeignete Gegenmaßnahmen treffen zu können.

 

Gespräche und die Zusammenarbeit mit den Eltern stehen immer an erster Stelle.

 

Die Schule verfügt des Weiteren über umfangreiches Übungsmaterial, welches laufend ergänzt wird. (z. B. LOGICO, PALETTI, LÜK, diverse Lernspiele, Lernprogramme für den Computer,…)

 

Jährliche Durchführung des „Salzburger Lese-Screenings“ in der 2., 3. und 4. Schulstufe 

 

Nahtstellenarbeit:

Elternabend im Kindergarten, künftige SchulanfängerInnen verbringen einen Teil des Vormittags in der Schule,…

Besuch der NMS,  Lehrer der NMS unterrichten ganzjährig in der vierten Schulstufe, gemeinsame Workshops, Übertrittsgespräche,…